halt das mal aus so - Standortförderung Zürioberland

halt das mal aus so

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Ort

Wetzikon ZH

7. November 2024

Preis

35.- regulär und 25.- für Studierende / AHV / Kulturlegi

Daten

7. November 2024 19:00 - 21:00 Uhr

Ort

Bahnhofstrasse 24

8620 Wetzikon ZH

Kontakt

Serafin Heusser
sonolog
0797362114
serafin.heusser@gmail.com

Kategorien

Musik & Tanz

Mehr Informationen

halt das mal aus so

halt das mal aus so ist eine Eigenproduktion von sonolog nach Franz Schuberts Winterreise und Maren Kames‘ halb taube halb pfau. Schuberts Liederzyklus und Kames‘ lyrische Landschaft verbindet eine formal sowie inhaltlich ähnliche Ton– und Bildsprache mit deutungsoffenem Horizont. So artikulieren beide Werke existenzielle Fragen des menschlichen Seins: Sie bedienen sich der Metapher der weissen Schneelandschaft, die als Projektionsfläche für eigene Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen, Träume und Erinnerungen dient. halt das mal aus so möchte in Fragen verwickeln und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Sein anregen: Wie bin ich? Wie entwerfe ich mich als in die Welt geworfenes Wesen?

In halt das mal aus so wird gesungen, gesprochen, geschwiegen, geflüstert, und gejault. Es wird unter Einsatz aller Register musiziert und philosophiert. Schollen Schubertscher Liedkunst fügen sich mit Sprachfetzen von Maren Kames zusammen zu einer einzigartig fragilen Winterlandschaft aus Klang, Poesie und Szene. Der Pianist und Komponist Edward Rushton sowie die Sänger Serafin Heusser und Pascal Hüppi reisen gemeinsam durch den Winter und erschliessen dem Publikum dieses weitläufige Land – mal witzig anmutend, mal tiefernst, immer aber in ihrer Bühnenpräsenz bestechend.

Im Rahmen der Aufführungen von halt das mal aus so ist eine interaktive Publikation in Zusammenarbeit mit Maren Kames geplant. Damit kann das Stück nach Aufführung ganz persönlich nachhallen. Es erwarten das Publikum darin auf allen Sinneskanälen sowohl existenzielle Fragen im lyrischen Sprachduktus von halt das mal aus so als auch Schubertsche Arrangements aus der Feder des Komponisten Edward Rushton. Das Publikum wird so eingeladen, sich mit der eigenen Winterlandschaft aktiv auseinanderzusetzen und sich selbst zu erkunden.