Datum
26. Juni 2026
Ort
Uster
Zeit
20:30 bis 22:30 Uhr
Preis
Eintritt frei – Kollekte
Daten
- 26.06.2026 20:30
- 27.06.2026 20:30
- 28.06.2026 20:30
Ort
Stadtpark Uster
Quellenstrasse
8610 Uster
Schweiz
Kontakt
Art der Veranstaltung
- Kunst & Kultur
Spiel mir das Lied von Uster
High Noon im Stadtpark Uster mit Männern, Ponys und anderen schrägen Gestalten.
Es gibt Orte, an denen man einen Cowboy nicht erwartet. Der Stadtpark Uster gehört dazu. Kein Staub, keine Prärie, keine Schwingtüren. Und trotzdem. Ab Ende Juni wird hier alles anders. Das Central Uster macht den Stadtpark diesen Sommer zur helvetischen Steppe.
Willkommen zum hochprozentigen Westernspektakel, einem waghalsigen Ritt durch Heldenmythen unserer Kindheit, moralische Grauzonen und die Trümmer archaischer Männlichkeit. Willkommen zur lustvollen Dekonstruktion eines Genres, das um nicht weniger als seine Daseinsberechtigung kämpft. Open Air. Mit echten Ponys. Und einem Soundtrack, der nachhallt. Aber der Reihe nach.
Der Western ist ein seltsames Genre. Einerseits: Klischees, soweit das Auge reicht. Stoische Männer. Staubige Horizonte. Gut gegen Böse, wobei gut meistens auch nicht ganz so gut ist. Andererseits: kaum eine Erzählform zielt so direkt auf die grossen Fragen. Wer macht die Regeln? Wer bricht sie? Welche Sehnsüchte bringen Zeiten des Umbruchs? Und: Was bedeutet es, ein Mann zu sein? Der Western hat das Männliche stets als Mythos verhandelt. Hart. Schweigsam. Unerschütterlich. Doch hinter der staubigen Fassade bröckelt die Gewissheit. Heute wie damals.
Und dann ist da noch die Musik. Mit von der Partie sind The Peacocks – Winterthurer Rockabilly-Institution mit Kultstatus. Ein musikalisches Büchsenfeuer, das durch Mark und Bein geht. An ihrer Seite: Admiral James T., alias David Langhard, der im Central die Konzertreihe Admiral James’ Choice kuratiert. Er schreibt für den Sommerwestern eigens neue Musik. Die Band wird zum antiken Chor des Wilden Westens, der kommentiert, zuspitzt, und dann nochmal zuspitzt.
Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen Konzert, Theaterstück und Volksfest. Etwas für alle, die bereit sind, den Stadtpark Uster an einem lauen Sommerabend mit neuen Augen zu sehen. Der Wilde Westen kommt nach Uster. Man sollte dabei sein.
Willkommen zum hochprozentigen Westernspektakel, einem waghalsigen Ritt durch Heldenmythen unserer Kindheit, moralische Grauzonen und die Trümmer archaischer Männlichkeit. Willkommen zur lustvollen Dekonstruktion eines Genres, das um nicht weniger als seine Daseinsberechtigung kämpft. Open Air. Mit echten Ponys. Und einem Soundtrack, der nachhallt. Aber der Reihe nach.
Der Western ist ein seltsames Genre. Einerseits: Klischees, soweit das Auge reicht. Stoische Männer. Staubige Horizonte. Gut gegen Böse, wobei gut meistens auch nicht ganz so gut ist. Andererseits: kaum eine Erzählform zielt so direkt auf die grossen Fragen. Wer macht die Regeln? Wer bricht sie? Welche Sehnsüchte bringen Zeiten des Umbruchs? Und: Was bedeutet es, ein Mann zu sein? Der Western hat das Männliche stets als Mythos verhandelt. Hart. Schweigsam. Unerschütterlich. Doch hinter der staubigen Fassade bröckelt die Gewissheit. Heute wie damals.
Und dann ist da noch die Musik. Mit von der Partie sind The Peacocks – Winterthurer Rockabilly-Institution mit Kultstatus. Ein musikalisches Büchsenfeuer, das durch Mark und Bein geht. An ihrer Seite: Admiral James T., alias David Langhard, der im Central die Konzertreihe Admiral James’ Choice kuratiert. Er schreibt für den Sommerwestern eigens neue Musik. Die Band wird zum antiken Chor des Wilden Westens, der kommentiert, zuspitzt, und dann nochmal zuspitzt.
Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen Konzert, Theaterstück und Volksfest. Etwas für alle, die bereit sind, den Stadtpark Uster an einem lauen Sommerabend mit neuen Augen zu sehen. Der Wilde Westen kommt nach Uster. Man sollte dabei sein.