Datum
31. Mai 2026
Ort
Wetzikon ZH
Zeit
11:00 bis 13:00 Uhr
Preis
Eintritt: 20 Franken Mitglieder: 15 Franken
Daten
- 31.05.2026 11:00
Ort
Garage Wetzikon
Bahnhofstrasse 24
8620 Wetzikon ZH
Schweiz
Kontakt
Zielgruppe
- Offen für alle
Art der Veranstaltung
- Kunst & Kultur
Lesung: Marko Dinić liest aus dem Roman «Buch der Gesichter» (2025)
Marko Dinić erzählt in "Buch der Gesichter", wie der Isak den Holocaust überlebt. Er sucht eine mittelalterliche Handschrift – das Buch der Gesichter – und damit seine Identität.
Lesung: Marko Dinić liest aus dem Roman «Buch der Gesichter» (2025)
Sonntag, 31. Mai um 11 Uhr liest der Wiener Autor Marko Dinić aus seinem Roman «Buch der Gesichter» in der Garage Wetzikon, einer Geschichte von der Judenverfolgung in Serbien.
Der Wiener Autor Marko Dinić (*1988) erzählt im Roman „Buch der Gesichter“ (2025) von der Judenverfolgung und dem Widerstand gegen die Nazi-Besatzung in Serbien. Zudem webt er seine eigene Familiengeschichte bis in die Balkankriege der 1990er Jahre mit ein.
Der jüdische Junge Isak Ras hat 1921 seine Eltern verloren. Darauf wächst er bei einem Anarchistenpaar in Serbien auf. Sie nennen ihn Ivan Miloradović. Diese serbische „Tarnung“ rettet ihm während des Holocaust das Leben. Just an dem Tag, als die Nazis 1942 Serbien für „judenfrei“ erklären, bricht Ivan/Isak in sein einst jüdisches Heimatdorf auf. Er will sich im Untergrund seiner jüdischen Identität versichern: Dafür sucht er eine mittelalterliche Handschrift mit wunderschönen Bildern, aus der ihm seine Mutter immer vorgelesen hatte, bevor sie sie versteckt hat: dieses „Buch der Gesichter“ erzählt die biblische Geschichte vom Auszug der Juden aus Ägypten. Auf unheilvolle Weise ist auch die Geschichte von Verwandten des Autors mit dem Leben von Isak/Ivan verstrickt.
Ohne zu moralisieren, spricht der Roman von Leid, Schuld, Widerstand und der Kraft eines Buches. Dinić baut um überlieferte Kerne herum fiktive Erzählungen. Aus verschiedenen Perspektiven erschafft er ein plastisches, sprachmächtiges Panorama jugoslawischer Gegen-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dabei mischt sich Realistisches mit Visionen und Fantasien.
Marko Dinić liest am 31.5.2026, 11:00 h, als Gast der camera.lit.obscura in der Kulturgarage Wetzikon, Bahnhofstrasse 24, Wetzikon.
Im Anschluss an die Lesung offeriert die camera.lit.obscura die traditionelle Suppe.
Sonntag, 31. Mai um 11 Uhr liest der Wiener Autor Marko Dinić aus seinem Roman «Buch der Gesichter» in der Garage Wetzikon, einer Geschichte von der Judenverfolgung in Serbien.
Der Wiener Autor Marko Dinić (*1988) erzählt im Roman „Buch der Gesichter“ (2025) von der Judenverfolgung und dem Widerstand gegen die Nazi-Besatzung in Serbien. Zudem webt er seine eigene Familiengeschichte bis in die Balkankriege der 1990er Jahre mit ein.
Der jüdische Junge Isak Ras hat 1921 seine Eltern verloren. Darauf wächst er bei einem Anarchistenpaar in Serbien auf. Sie nennen ihn Ivan Miloradović. Diese serbische „Tarnung“ rettet ihm während des Holocaust das Leben. Just an dem Tag, als die Nazis 1942 Serbien für „judenfrei“ erklären, bricht Ivan/Isak in sein einst jüdisches Heimatdorf auf. Er will sich im Untergrund seiner jüdischen Identität versichern: Dafür sucht er eine mittelalterliche Handschrift mit wunderschönen Bildern, aus der ihm seine Mutter immer vorgelesen hatte, bevor sie sie versteckt hat: dieses „Buch der Gesichter“ erzählt die biblische Geschichte vom Auszug der Juden aus Ägypten. Auf unheilvolle Weise ist auch die Geschichte von Verwandten des Autors mit dem Leben von Isak/Ivan verstrickt.
Ohne zu moralisieren, spricht der Roman von Leid, Schuld, Widerstand und der Kraft eines Buches. Dinić baut um überlieferte Kerne herum fiktive Erzählungen. Aus verschiedenen Perspektiven erschafft er ein plastisches, sprachmächtiges Panorama jugoslawischer Gegen-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dabei mischt sich Realistisches mit Visionen und Fantasien.
Marko Dinić liest am 31.5.2026, 11:00 h, als Gast der camera.lit.obscura in der Kulturgarage Wetzikon, Bahnhofstrasse 24, Wetzikon.
Im Anschluss an die Lesung offeriert die camera.lit.obscura die traditionelle Suppe.