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Datum

31. Okt – 15. Nov 2026 Jeweils samstags und sonntags

Ort

Pfäffikon ZH

31. Okt – 15. Nov 2026 Jeweils samstags und sonntags

Zeit

15:00 bis 18:00 Uhr

Ort

Museum Eva Wipf
Hochstrasse 4
8330 Pfäffikon ZH
Schweiz

Kontakt

Kunstverein Museum Eva Wipf
8330 Pfäffikon ZH
info@museum-eva-wipf.ch

Zielgruppe

  • Offen für alle

Art der Veranstaltung

  • Kunst & Kultur

Art der Ausstellung

  • Sonderausstellung

Zutrittskonditionen

  • Gratis für alle / Freier Eintritt

Ausstellung Dieter Holliger : EvANNAvE Bilder & Objekte

Die hier gezeigten Portraits sind zeitlos und fiktiv. Sie machen auf das Schicksal von vier Frauen aufmerksam. Sie alle wurden am 6. Mai 1578 als Hexen in Bremgarten verbrannt.

Vom 30. Oktober bis 15. November präsentiert Dieter Holliger, Ressortleiter «Bildende Kunst» in der Villa Grunholzer in Uster, Bilder und Objekte im Alten Berzirksgefängnis und -gebäude an der Hochstrasse 4 in Pfäffikon ZH.

«Mich bewegen Geschichten. Einige haben mich schon erreicht, sind bildhaft geworden, z.B. die Geschichte von ANNA.»

ANNA ist eine Weiterführung der Arbeit zur Ausstellung «VENUS VON MURI» aus dem Jahr 2024 im Kloster Muri AG.
Die in der Ausstellung gezeigten Portraits sind zeitlos und fiktiv. Sie machen auf das Schicksal von vier Frauen aufmerksam:
Anna Schmidlin von Muri, geb. in Boswil,
Anna Bartalin von Muri, geb. in Maschwanden,
Anna Suterlin von Muri, geb. in Winterschwil und
Anna Dickelmannin von Muri, geb. in der Grafschaft Kyburg.
Sie alle wurden am 6. Mai 1578 als Hexen auf dem Landgerichtsplatz in Bremgarten verbrannt.
Als Fremdkörper, Auswärtige in der Welt, in der sie sich wiederfanden, teilen sie ihr Schicksal mit unzähligen anderen Menschen, vor allem Frauen wie z.B. Anna Göldi und Christine in der Novelle «Die schwarze Spinne» von Jeremias Gotthelf.
«Verletzlichkeit, Versehrtheit und Verwundung sind Kernthemen vieler meiner Arbeiten.
Ebenso Heilung und Genesung. Themen, die zum Reflektieren anregen.»
Dieter Holliger


Im Alten Bezirksgebäude und -gefängnis stellt Dieter Holliger seine Arbeiten neben jene von Eva Wipf, die, auch sie, sich als Heimatlose erfuhr:
«Heute beim Aufwachen wurde mir auf einmal ganz klar, dass ich nirgends Wurzeln schlagen kann. Es wäre ein grosser Irrtum zu glauben, dass ich je einmal irgendwo daheimsein werde.» Eva Wipf, Tagebuch 1949

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 30. Oktober 2026 18 – 21 Uhr, Begrüssung: 19 Uhr durch Felix Pfister & Dieter Holliger.

Geöffnet ist die Ausstellung Samstag & Sonntag vom 31. Oktober – 15. November 15 – 18 Uhr.

Vertieft wird die Ausstellung durch 3 Sonderveranstaltungen:
- 1. November 16 Uhr: Konzert von Saadet Türköz,
Preisträgerin des Kulturpreises des Kt. Zürich 2026
- 8. November 16 Uhr: Spaziergang durch die Ausstellung mit Dieter Holliger & Felix
Pfister.
- 15. November 16 Uhr: Lesung von Texten zu Anna & Eva von Felix Pfister.

(Eintritt & Sonderveranstaltungen: gratis, Spendentopf)

Felix Pfister