Für eine nachhaltige, qualitative Tourismusentwicklung braucht es u.a. raumplanerische Grundlagen. Deshalb sollen touristische Interessenspunkte im Regionalen Richtplan eingetragen werden. In Zusammenarbeit mit der Regionalplanung Zürcher Oberland (RZO) und den Gemeinden erarbeitete die SZO einen konzeptionellen Ansatz, die touristische Infrastruktur im Regionalen Richtplan abzubilden.
Touristische «Point of Interest» (POI) sind öffentliche Infrastrukturen oder touristische Leistungserbringer (z. B. Restaurant), bei denen auf Gemeindeebene regionale Einigkeit besteht, dass Bestand und Entwicklung von regionaler Relevanz sind. Ein POI erfüllt alle folgenden Kriterien:
Die Gemeinden haben die definierten Kriterien bereits auf die Objekte in ihrem Perimeter angewendet und einen Vorschlag von 15 touristischen POI im Zürcher Oberland beschlossen.
Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich begrüsst die vorausschauende raumplanerische Sicht auf die touristische Entwicklung im Zürcher Oberland. Da die Begrifflichkeit der touristischen POI im Kanton Zürich bisher nicht etabliert ist, beteiligt sich der Kanton an der Schärfung der konzeptionellen Vorgaben.
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