Wie leerstehende Räume mit Leuten zusammen gebracht werden und zu funktionierenden und lebendigen Begegnungsorten werden.
Wie können kleine Gemeinden leerstehende Gebäude sinnvoll nutzen und daraus lebendige Begegnungsorte schaffen? Dieser Frage widmete sich die Exkursion 2026 nach Lichtensteig SG. 24 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, die Entwicklung der Mini-Stadt kennenzulernen und sich von gelungenen Umnutzungen inspirieren zu lassen.
Begrüsst wurden die Teilnehmenden von Jacqueline Falk, Leiterin Geschäftsfeld Kultur & Gesellschaft und Andreas Bühler, Präsident der Standortförderung Zürioberland. Anschliessend führte Stadtpräsident Mathias Müller durch Lichtensteig und gab einen Einblick in die Entwicklung der Stadt sowie in verschiedene Projekte, mit denen leerstehende Gebäude und Areale durch lokale Vereine, Stiftungen, Genossenschaften und Kulturschaffenden neu belebt werden.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen standen zwei weitere spannende Einblicke auf dem Programm: die Führung durch die Genossenschaft Stadtufer und der Besuch des Areals Zukunft.Bahnhof. Beide Beispiele zeigten auf, wie durch gemeinschaftliches Engagement, Partizipation und die Zusammenarbeit verschiedener Akteur:innen aus bestehenden Räumen neue Nutzungen entstehen können.
Wichtiges Learning für andere Gemeinden
Engagierte Menschen und leerstehende Räume zusammenbringen: Wenn lokale Initiativen auf geeignete Gebäude treffen und die nötigen Freiräume erhalten, können daraus neue Begegnungsorte entstehen, die das Zusammenleben stärken und die Gemeindeentwicklung nachhaltig bereichern.
Die Exkursion nach Lichtensteig machte deutlich: Für eine lebendige Gemeinde braucht es nicht immer neue Gebäude – oft liegt das Potenzial bereits im Bestand und in der Bevölkerung.