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Museen Maur

Zürioberland-Erlebnis

Angebot von

Museen Maur
Burgstrasse 8
8124 Maur

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Die vielfältigen Exponate der Museen Maur bieten spannenden Einblick in unterschiedliche Themenfelder der Gemeinde Maur

Für den Erhalt, die Pflege und Ergänzung der Sammlung MUSEEN MAUR ist der gegründete Verein Museen Maur zuständig. Dieser vollzieht auch die operativen Aktivitäten und die Beschlüsse.

Burg Maur

Besuchen Sie die Druck- oder Kupferstecher-Werkstatt im Untergeschoss der Burg. Hier wird altes Handwerk zu neuem Leben erweckt. Bei aktuellen Veranstaltungen werden Druckverfahren für Bild und Text vorgeführt. Probieren Sie selbst!

Seit 2004 sind im Salomon-Kabinett Gemälde und Porträts von Oberst Salomon Landolt (1741-1818), dem Gründer des Zürcherischen Jägercorps von Scharfschützen und legendären Landvogt von Greifensee 1780-1786, sowie Zeichnungen und Buchillustration von Salomon Gessner (1730-1788), dem berühmten Dichter und Maler der Idylle, ausgestellt. In der Kunstkammer werden zudem Wechselausstellungen gezeigt.

Die Sammlung in der Burg umfasst auch Druckgraphiken und Verlagswerke des Zürcher Kupferstechers und Buchverlegers David Herrliberger (1697-1777), der damals in der Burg residierte. Herrlibergers wichtigste landes- und volkskundlichen Werke sind seit 1976 permanent ausgestellt. Erzeugnisse von Zürcher Buchdruck, Buchillustration und Druckgraphik des 16. bis 19. Jahrhunderts ergänzen die Ausstellung.

«Raritet! Schöni Raritet!»

Ausrufer, Marktschreier und Strassenhändler prägten seit der Antike die öffentliche Kommunikation. Mit lauten Rufen präsentierten sie Neuigkeiten und Waren und inszenierten so die Sensationen des Tages. Heute sind sie verschwunden, ihre Funktion lebt jedoch in Kirchengeläut, politischen Reden oder Bahnhofsdurchsagen weiter.

Der Guckkasten – eine tragbare Dunkelkammer mit Blickloch – bot gegen Entgelt Einblicke in ferne Welten, lange bevor Kino und Fernsehen existierten.

Die Ausstellung zeigt herausragende Bilddokumente internationaler Ausrufer vom 16. bis zum 21. Jahrhundert aus Städten wie Zürich, Basel, London, Wien und Paris sowie aus verschiedenen Ländern Europas und Asiens. Ergänzt wird sie durch Augsburger Guckkastenbilder des 18. Jahrhunderts, zwei originale Guckkästen und einen Stereoskop-Musikautomaten um 1900 sowie den französischen Stereoskop-Kasten EDUCA I.

Mühle Maur

In der Mühle Maur erforschen Sie die Ortsgeschichte. Eine umfassende Sammlung zur Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Schuhmacherei, zu Trachten, Obstbau, eine Treichler-Stube mit Wechselausstellungen und Mobiliar, ein Saustall mit Ofenkacheln und Schooren-Fayence zeigen das vielfältige Leben vergangener Zeiten.

Der Mühlebetrieb wurde um 1900 eingestellt und das Wasserrad 1912 abgebrochen. Die Mühle ist seit 1971 Eigentum der Gemeinde Maur und seit 1988 befindet sich hier ein Teil des Ortsmuseums.

Sagi Maur

Am Schweizer Mühlentag, jeweils am Samstag nach Auffahrt, wird die Sagi in Betrieb genommen. Nachdem der Wasserkanal vom Mühleweiher abgebrochen und der Sägereibetrieb 1961 eingestellt wurde, stellten Mitglieder des Gewerbevereins Maur das Gebäude wieder her. Die Sägerei von 1778 besitzt seither ein rekonstruiertes oberschlächtiges Wasserrad und einen wiederhergestellten Kanal.

Archiv Ortsgeschichte

Sehenswert ist auch das Archiv mit Schriftgut und Bildmaterial. Dort erhalten Sie einen Einblick in die spannende Lokal- und Regionalgeschichte. Der Bestand beinhaltet eine Sammlung von über 6’000 alten Fotos.  Dazu gehören Dokumente zum Ortsbild, Zeugnisse über Gewerbe und Industrie, Brauchtum und Kultur, Vereinsakten, genealogische Unterlagen und persönliche Papiere aller Art, welche für die Nachwelt erhaltenswürdig erscheinen. Besichtigungen sind nach Absprache möglich.