Skip to content

Regional verankert, weltweit erfolgreich

Dieser Artikel ist auch im Zürioberland Magazin vom 23. Oktober 2026 erschienen.

Jetzt kostenlos abonnieren

Sie sind tagtäglich um uns herum, etwa in Schulen, Spitälern oder Einkaufszentren. Doch wir nehmen sie kaum wahr: die Antriebe, Ventile und Sensoren der Belimo. Versteckt hinter ihren unverkennbar orangen Abdeckungen sorgen sie für eine effiziente Energienutzung, gesundes Raumklima und kommen auch beim Brandschutz zum Einsatz.

Belimo (BEraten – LIefern – MOntieren) stellt Komponenten zur Regelung von Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen rund um den Globus her. Was viele womöglich nicht wissen: Die Hinwiler Firma gilt in ihrem Segment als globale Marktführerin.

Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Angesichts der klimabedingt erhöhten Temperaturen steigt der Kühlbedarf von Gebäuden künftig an. Hinzu kommt insbesondere in den USA die wachsende Zahl grosser Rechenzentren. Bei bestehenden Gebäuden besteht zudem grosser Umrüstungsbedarf, damit diese ressourcenschonender betrieben werden können. Denn Gebäude sind für rund 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Überall sprichwörtlich mittendrin: die Produkte von Belimo.

«Nexus» bringt Luft
Kein Wunder also, platzten Logistik und Produktion am Hauptsitz Hinwil aus allen Nähten. Die bisherige Nutzungsfläche von 35’000 Quadratmetern wurde nun um rund einen Drittel erweitert – dank «Nexus».

Ein Meilenstein für Belimo: Die Eröffnung des neuen Logistik- und Produktionsgebäudes erfolgte gemeinsam mit Regierungsrat Ernst Stocker, Vertretungen des Kantons Zürich und der Gemeinde Hinwil sowie der Unternehmensleitung. © Belimo Automation AG

So heisst der vierstöckige imposante Neubau, der Ende August 2026 eröffnet und komplett CO2-neutral konzipiert wurde, wie Marco Manfredi, Global Real Estate Manager und verantwortlicher Projektleiter, erklärt: «Wir haben nicht nur das gesamte Dach, sondern bei einem der drei neuen Gebäudekomplexe auch die Fassade mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet.» Dies war möglich, weil sich darin das vollautomatisierte und fensterlose Lager befindet. «Rund 18 Prozent seines Energiebedarfs generiert ‹Nexus› somit selbst.» Der restliche wird mit Fernwärme des Zweckverbands Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO).

Der Neubau zeigt: Trotz internationaler Ausrichtung mit rund 3000 Mitarbeitenden und einer Präsenz in 80 Ländern, setzt Belimo weiterhin klar auf den Standort Zürcher Oberland. Es gebe keinen Grund, daran etwas zu ändern, bestätigt Marco Manfredi: «Am Standort Hinwil ergänzen sich die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden und die moderne Automatisierung in besonderem Mass. Daher macht es Sinn, hier anzuknüpfen und die vorhandenen Produktionsflächen weiter auszubauen.» Auch die Nähe zu Forschung und Entwicklung sei ein wichtiger Standortfaktor. «Nicht zuletzt profitieren wir von politischer Stabilität und einem geringen Risiko für Naturkatastrophen. All das gilt es zu berücksichtigen.»
belimo.com