Das Zürcher Oberland liegt in unmittelbarer Nähe der grössten Schweizer Stadt, des Flughafens Zürich und der renommierten Hochschullandschaft. Der wirtschaftliche und kulturelle Puls ist spürbar und Teil des fruchtbaren Bodens für Innovationen. Kein Zufall also, dass das Zürcher Oberland einst die grösste Textilindustrie-Gegend der Europas war. Diese DNA macht die Region als Wirtschafts- und Lebensraum einzigartig.
Das Zürcher Oberland ist eine der lebenswertesten Gegenden der Schweiz. Die Erreichbarkeit, die Landschaftsqualität, das reiche Kulturerbe und die «Zürioberland-Identität» tragen Ihren teil dazu bei. Die Region beheimatet unzählige Superlative: Weltmarktführende Unternehmen, das kompletteste intakte Textilindustriemuseum der Schweiz, der höchste Punkt und der höchste Wasserfall des Kantons Zürich (nein, das ist nicht der Rheinfall) und der längste Skilift – das und vieles mehr liegt im Zürcher Oberland.
Einwohner:innen schätzen die Vorzüge der Region und haben sie als ihren Lebensmittelpunkt ausgewählt.
Firmen bieten rund 147’000 Beschäftigten eine Anstellung. 99 % davon sind KMU.
der Zürcher Oberländer Wirtschaftsleistung wird in der Industrie erwirtschaftet. Dieser Wert ist mehr als doppelt so hoch als der kantonale Durchschnitt.
Meter über Meer: so hoch liegt der Gipfel des Schnebelhorns – der höchste Punkt des Kantons Zürich.
Das Zürcher Oberland ist innert 20 bis 30 Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof aus erreichbar. Die Linien der S5, der S15 sowie der S3 führen in der Region. Die S26 verbindet Winterthur mit Rapperswil und führt durchs Tösstal. Die Busse der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) und diverse Postauto-Linien komplettieren das dichte ÖV-Netz. Der Flughafen Zürich ist ebenfalls schnell erreichbar. Vor allem für Firmen ist das ein wichtiges Standortkriterium.
Der urbanere Teil der Region im Südwesten ist geprägt von Drumlis. Liebliche Hügel, welche einst der Gletscher formte und heute schweizweit einzigartig sind. Der Greifen-, Pfäffiker- und Lützelsee sind bezüglich ihrer Bedeutung für Flora und Fauna, aber auch für die Naherholungsqualität sehr wichtig. Das hügelige Tössbergland im Osten an der Kantonsgrenze zu St. Gallen und Thurgau beheimatet die höchsten Gipfel des Kantons Zürich. Das bewaldete Gebiet ist gleichzeitig BLN-Schutzgebiet von nationaler Bedeutung und Naherholungsraum für die Bevölkerung.
Das Zürcher Oberland ist reich an lebendigen Traditionen, die tief in der Kultur und Geschichte verwurzelt sind.
Bild: © Toni Rebsamen, Aschermittwochgesellschaft, Elgg
Das Tösstal war einst weit über die Region hinaus als «Chelleland» bekannt. Die Herstellung von Chellen, den traditionellen Holzschellen, hat dort eine lange Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Während der Wintermonate, wenn die Bauern ihre Felder nicht bewirtschaften konnten, schnitzten sie in ihren Stuben Chellen aus Holz. Die Frauen verkauften die fertigen Produkte anschliessend in der ganzen Schweiz und trugen so zu einem wichtigen Nebenerwerb vieler Familien bei.
Mit der Industrialisierung in den 1870er-Jahren verschwand dieses traditionelle Handwerk jedoch zunehmend aus dem Tösstal. Der einst bekannte Begriff «Chelleland» geriet in Vergessenheit.
Heute wird diese Tradition wiederbelebt. Die Standortförderung Zürioberland hat gemeinsam mit der Nef Holzwaren AG die Idee umgesetzt, die historische Handwerkskunst zurück in die Region zu bringen. Ziel war es, aus lokalem Rohstoff ein attraktives, qualitativ hochwertiges und gleichzeitig erschwingliches Produkt zu schaffen.
Die heutigen Chellen werden aus Ahornholz aus dem Zürcher Oberland gefertigt und unter der Regionalmarke «us em ZÜRIOBERLAND» verkauft. Damit knüpft die Region an ihre handwerklichen Wurzeln an und verbindet Tradition mit regionaler Wertschöpfung. Die echten Chellen aus dem Chelleland können im Shop bestellt werden.
26 Gemeinden und Städte aus drei Kantonen sind Mitglied bei der Standortförderung Zürioberland. Sie setzen sich entlang des funktionalen Raumes zusammen für einen starken Standort ein.